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GmbH oder Einzelfirma in der Schweiz? Die 8 wichtigsten Unterschiede einfach erklärt

17. Juli 2026 | Gründung

Reicht nicht eine Einzelfirma?

Wer sich in der Schweiz selbständig machen möchte, steht früher oder später vor einer wichtigen Entscheidung: Soll ich eine GmbH gründen oder reicht eine Einzelfirma aus? Gerade zu Beginn der Selbständigkeit taucht diese Frage immer wieder auf. Viele angehende Unternehmerinnen beschäftigen sich intensiv mit der passenden Rechtsform und fragen sich, ob eine GmbH von Anfang an die bessere Wahl wäre.

Dabei hören wir oft Aussagen wie: «Mit einer juristischen Person wirke ich professioneller», «Eine GmbH schützt mein Privatvermögen» oder «Sie spart Steuern». Doch stimmt das wirklich? Und braucht es tatsächlich bereits zu Beginn eine GmbH?

Als Selbständige Frauen Schweiz begleiten wir jedes Jahr zahlreiche Frauen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass die Rechtsform zwar wichtig ist, jedoch oft viel zu früh in den Mittelpunkt gestellt wird. Die meisten Gründerinnen haben am Anfang ganz andere Herausforderungen: Kundinnen gewinnen, sichtbar werden, Angebote entwickeln, Preise festlegen oder die ersten Rechnungen schreiben.

Was ist eine GmbH eigentlich und wie funktioniert sie?

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH, gehört zu den bekanntesten Rechtsformen in der Schweiz. Im Gegensatz zur Einzelfirma wird mit der GmbH eine eigene juristische Person geschaffen. Das bedeutet vereinfacht gesagt: Die GmbH ist rechtlich ein eigenständiges Unternehmen und wird von den Personen dahinter getrennt betrachtet. Sie kann beispielsweise Verträge abschliessen, Eigentum besitzen, Rechnungen stellen und Verbindlichkeiten eingehen.

Für die Gründung braucht es in der Schweiz ein Stammkapital von mindestens CHF 20’000. Dieses Kapital muss bei der Gründung vollständig einbezahlt beziehungsweise durch entsprechende Sacheinlagen eingebracht werden. Das Geld ist danach aber nicht einfach «weg». Nach erfolgter Gründung und Freigabe kann das Kapital grundsätzlich für geschäftliche Zwecke der GmbH eingesetzt werden, beispielsweise für Anschaffungen, Marketing, Miete oder andere betriebliche Ausgaben.

Sie kann von einer oder mehreren Personen gegründet werden. Das macht diese Rechtsform sowohl für Einzelgründerinnen als auch für Geschäftspartnerinnen interessant, die gemeinsam ein Unternehmen aufbauen möchten. Die Beteiligungsverhältnisse werden über sogenannte Stammanteile geregelt. Dadurch lässt sich klar festhalten, wem welcher Anteil des Unternehmens gehört.

GmbH

Was bedeutet die beschränkte Haftung?

Einer der grössten Unterschiede zur Einzelfirma steckt bereits im Namen: die «beschränkte Haftung». Grundsätzlich haftet für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft das Gesellschaftsvermögen. Das Privatvermögen der Gesellschafterinnen ist dadurch stärker vom Unternehmen getrennt als bei einer Einzelfirma.

Das bedeutet allerdings nicht, dass eine GmbH automatisch jedes persönliche finanzielle Risiko ausschliesst. Je nach Situation können beispielsweise persönliche Garantien, Pflichtverletzungen oder Verantwortlichkeiten als Geschäftsführerin relevant werden. «Beschränkte Haftung» sollte deshalb nicht mit «überhaupt kein persönliches Risiko» gleichgesetzt werden.

Eine GmbH bringt auch mehr Administration mit sich

Mit ihr entstehen gleichzeitig mehr formelle Verpflichtungen. Die Gesellschaft wird ins Handelsregister eingetragen und die Gründung muss öffentlich beurkundet werden. Zudem benötigt die GmbH eine ordnungsgemässe Buchhaltung nach den Vorgaben der doppelten Buchhaltung und erstellt einen Jahresabschluss mit Bilanz und Erfolgsrechnung.

Auch steuerlich gibt es einen wichtigen Unterschied zur Einzelfirma. Bei der Einzelfirma wird der Unternehmensgewinn grundsätzlich bei der Inhaberin als Einkommen versteuert. Die GmbH ist hingegen selbst steuerpflichtig und bezahlt Steuern auf ihren Gewinn und ihr Kapital. Gleichzeitig versteuert die Inhaberin beziehungsweise Gesellschafterin ihr persönliches Einkommen, beispielsweise ihren Lohn, und gegebenenfalls ausgeschüttete Dividenden.

Ist eine GmbH automatisch besser als eine Einzelfirma?

Nein. Sie ist nicht automatisch «professioneller» oder die bessere Unternehmensform, nur weil für ihre Gründung Stammkapital benötigt wird. Welche Rechtsform sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Geschäftsmodell, den finanziellen Risiken, dem erwarteten Gewinn, der Anzahl beteiligter Personen und den langfristigen Unternehmenszielen ab.

Für eine Gründerin, die zunächst klein und alleine startet, kann eine Einzelfirma hervorragend passen. Wenn das Unternehmen wächst, grössere Risiken entstehen oder mehrere Personen beteiligt werden sollen, kann eine GmbH interessanter werden. Deshalb lohnt es sich, die Rechtsform nicht nach ihrem Image auszuwählen, sondern danach, welche Struktur tatsächlich zum eigenen Unternehmen passt.

Was ist eine Einzelfirma?

Die Einzelfirma ist die einfachste und häufigste Rechtsform für Selbständigerwerbende in der Schweiz. Anders als bei einer GmbH gibt es keine Trennung zwischen der Unternehmerin und dem Unternehmen. Du und dein Unternehmen seid rechtlich gesehen dieselbe Person.

Das bedeutet, dass Gewinne direkt dir gehören, du sämtliche Entscheidungen selbst triffst und gleichzeitig auch die Verantwortung trägst. Die Gründung einer Einzelfirma ist unkompliziert und benötigt kein Mindestkapital. Genau deshalb entscheiden sich viele Gründerinnen für diesen Weg.

Gerade in den ersten Jahren der Selbständigkeit bietet die Einzelfirma viele Vorteile. Sie ermöglicht einen schnellen Start, verursacht wenig Kosten und lässt sich unkompliziert führen. Deshalb ist die Einzelfirma in der Schweiz die mit Abstand am häufigsten gewählte Rechtsform für Einzelunternehmerinnen.

Die wichtigsten Unterschiede

Thema GmbH Einzelfirma
Rechtsform Juristische Person Natürliche Person
Mindestkapital CHF 20’000 Kein Mindestkapital
Haftung Gesellschaftsvermögen Privatvermögen
Handelsregister Obligatorisch Ab CHF 100’000 Umsatz obligatorisch
Buchhaltung Doppelte Buchhaltung Oft einfache Buchhaltung
Sozialversicherungen Angestellt in eigener GmbH Selbständigerwerbend
Gründungskosten Höher Sehr tief
Verwaltung Höherer Aufwand Einfacher

 

Diese Unterschiede zeigen bereits, dass die Wahl der Rechtsform nicht nur von der Haftung abhängt, sondern viele weitere Faktoren berücksichtigt werden sollten.

Die Vorteile

Sie bietet verschiedene Vorteile, die insbesondere bei wachsenden Unternehmen interessant sein können.

Die Haftung

Der wohl bekannteste Vorteil einer GmbH ist die beschränkte Haftung. Grundsätzlich haftet bei einer GmbH das Gesellschaftsvermögen. Das bedeutet, dass private Vermögenswerte besser geschützt sind als bei einer Einzelfirma.

Dieser Punkt wird oft als Hauptargument genannt. Gerade wenn hohe Investitionen getätigt werden oder ein erhöhtes Geschäftsrisiko besteht, kann die Haftungsbeschränkung sinnvoll sein. Dennoch sollte man wissen, dass Banken oder Vermieter bei kleineren GmbHs teilweise zusätzliche persönliche Garantien verlangen können.

Eine GmbH wirkt oft professioneller

Viele Unternehmerinnen empfinden eine GmbH als professioneller. Der Zusatz «GmbH» vermittelt nach aussen oft den Eindruck eines etablierten Unternehmens. Insbesondere bei Geschäftskunden oder grösseren Firmen kann dies positiv wahrgenommen werden.

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass Professionalität nicht von der Rechtsform abhängt. Eine professionelle Website, klare Prozesse, gute Kommunikation und zufriedene Kundinnen tragen meist deutlich stärker zum Vertrauen bei als der Zusatz «GmbH» im Firmennamen.

Mehrere Personen können beteiligt sein

Sie eignet sich besonders gut, wenn mehrere Personen gemeinsam ein Unternehmen führen möchten. Die Beteiligungen können klar geregelt werden und die Verantwortlichkeiten lassen sich einfacher verteilen als bei einer Einzelfirma.

Wachstum und Nachfolge

Wer langfristig plant, Mitarbeitende einstellen oder das Unternehmen später verkaufen möchte, profitiert häufig von der Struktur einer GmbH. Auch die Aufnahme weiterer Gesellschafterinnen oder Investoren ist einfacher möglich.

Die Nachteile

Neben den Vorteilen gibt es auch einige Nachteile, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

Die Kosten

Sie verursacht bereits bei der Gründung höhere Kosten. Neben dem Stammkapital von CHF 20’000 fallen Kosten für das Notariat, den Handelsregistereintrag und die Gründungsformalitäten an.

Je nach Kanton und Anbieter liegen die Gründungskosten einer GmbH häufig zwischen CHF 1’000 und CHF 3’000. Dieses Geld muss zusätzlich zum Stammkapital eingeplant werden.

Gerade für Gründerinnen, die ihr Angebot erst testen oder nebenberuflich starten möchten, kann dies eine unnötige finanzielle Belastung darstellen.

GmbH

Wenn du dich in der Schweiz teil- oder vollselbständig machen möchtest, dann ist unser Online-Kurs das richtige für dich! Wir fokussieren da zwar auf Einzelfirmen, aber es ist für die meisten einfach die einfachste und passendste Lösung am Anfang.

Mehr Administration

Mit einer GmbH kommt mehr administrativer Aufwand auf dich zu. Sie benötigt eine doppelte Buchhaltung, einen Jahresabschluss und verschiedene administrative Prozesse. Als Geschäftsführerin deiner eigenen GmbH bist du zudem Angestellte deiner Firma und musst entsprechende Sozialversicherungen abrechnen. Viele Gründerinnen unterschätzen diesen zusätzlichen Aufwand und investieren dadurch Zeit und Geld in Themen, die zu Beginn oft noch gar nicht entscheidend sind.

Doppelbesteuerung

Ein weiterer Punkt ist die sogenannte Doppelbesteuerung. Die GmbH bezahlt Steuern auf ihren Gewinn. Gleichzeitig bezahlst du privat Steuern auf deinen Lohn oder auf ausgeschüttete Dividenden. Ob dies im Einzelfall zu einer höheren oder tieferen Steuerbelastung führt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Pauschal lässt sich deshalb nicht sagen, dass eine GmbH automatisch Steuern spart.

Höhere laufende Kosten

Auch nach der Gründung entstehen bei einer GmbH laufende Kosten. Dazu gehören beispielsweise Buchhaltung, Lohnadministration, Treuhandkosten oder Handelsregistermutationen. Diese Kosten sind meist deutlich höher als bei einer Einzelfirma.

Für wen lohnt sich eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung?

Eine GmbH kann eine gute Wahl sein, wenn bereits gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Besonders interessant wird die GmbH häufig bei höheren Umsätzen, grösseren Investitionen oder wenn mehrere Personen gemeinsam ein Unternehmen aufbauen möchten. Auch Unternehmen mit erhöhtem Haftungsrisiko entscheiden sich oft für eine GmbH. Wer beispielsweise grössere Projekte umsetzt, hohe Verpflichtungen eingeht oder Mitarbeitende beschäftigt, sollte die GmbH zumindest prüfen.

Ebenso kann eine GmbH sinnvoll sein, wenn das Unternehmen bereits etabliert ist und langfristig weiter wachsen soll. In solchen Situationen überwiegen die Vorteile einer GmbH oft die zusätzlichen Kosten und den administrativen Aufwand.

Mehr Infos findest du übrigens auch im KMU Portal vom Bund.

Für wen reicht eine Einzelfirma aus?

Die spannende Frage lautet jedoch nicht, wann eine GmbH sinnvoll ist, sondern wann eine Einzelfirma völlig ausreicht. Und genau hier erleben wir immer wieder Überraschungen. Denn die meisten Frauen, die wir begleiten, benötigen am Anfang keine GmbH. Sie benötigen Kundinnen, Sichtbarkeit, Klarheit über ihr Angebot und einen einfachen Start. Eine Einzelfirma reicht oft vollkommen aus, wenn du dein Angebot gerade erst entwickelst, erste Erfahrungen sammelst oder dein Business nebenberuflich aufbaust. Auch bei überschaubaren Risiken und moderaten Umsätzen bietet die Einzelfirma meist alle Möglichkeiten, die du zu Beginn brauchst. Viele erfolgreiche Unternehmen in der Schweiz wurden ursprünglich als Einzelfirma gegründet und erst Jahre später in eine GmbH umgewandelt.

Warum wir Gründerinnen meist zur Einzelfirma raten

In den letzten Jahren durften wir Hunderte von Frauen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit begleiten. Dabei sehen wir immer wieder das gleiche Muster. Viele Gründerinnen beschäftigen sich intensiv mit der Frage, ob sie eine GmbH gründen sollen. Gleichzeitig haben sie noch keine erste Kundin gewonnen, keine Preisstrategie entwickelt oder noch gar nicht getestet, ob ihr Angebot am Markt funktioniert.

Natürlich ist die Wahl der Rechtsform wichtig. Doch sie ist selten der Grund, weshalb ein Unternehmen erfolgreich wird.

Viel wichtiger sind Fragen wie:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wie gewinne ich Kundinnen?
  • Wie werde ich sichtbar?
  • Welche Preise soll ich verlangen?
  • Wie organisiere ich meine Buchhaltung?
  • Wie entwickle ich ein Angebot, das gekauft wird?

Ob auf deiner Rechnung später «GmbH» oder «Einzelfirma» steht, macht in dieser Phase meist keinen entscheidenden Unterschied.

Deshalb empfehlen wir vielen Gründerinnen, zuerst mit einer Einzelfirma zu starten. Das reduziert Kosten, vereinfacht den Einstieg und ermöglicht es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Aufbau eines funktionierenden Geschäftsmodells.

Wann der Wechsel von der Einzelfirma zur GmbH sinnvoll wird

Die gute Nachricht lautet: Du musst diese Entscheidung nicht für die nächsten zehn Jahre treffen (GmbH oder Einzelfirma oder auch AG). Viele Unternehmerinnen starten als Einzelfirma und wechseln später in eine GmbH. Das ist völlig normal und in der Praxis sehr häufig anzutreffen. Ein Wechsel kann sinnvoll werden, wenn die Umsätze deutlich steigen, Mitarbeitende dazukommen oder das Unternehmen grösser wird. Auch steuerliche Überlegungen oder eine geplante Zusammenarbeit mit Geschäftspartnerinnen können Gründe für einen Wechsel sein.

Der grosse Vorteil besteht darin, dass du nicht bereits am ersten Tag sämtliche Strukturen einer GmbH aufbauen musst. Stattdessen kannst du zuerst herausfinden, ob dein Geschäftsmodell funktioniert und ob sich die zusätzlichen Kosten einer GmbH überhaupt lohnen.

Häufige Irrtümer

Rund um die GmbH kursieren zahlreiche Mythen. Einige davon begegnen uns besonders häufig.

«Eine juristische Person wirkt automatisch professioneller»

Eine GmbH kann professionell wirken. Entscheidend für den Erfolg sind jedoch andere Faktoren. Eine gute Website, klare Angebote, zuverlässige Kommunikation und zufriedene Kundinnen sind meist wichtiger als die gewählte Rechtsform.

«Jede Selbständige braucht eine richtige Firma»

Das stimmt nicht. Viele Selbständigerwerbende arbeiten jahrelang erfolgreich mit einer Einzelfirma. Gerade zu Beginn ist die Einzelfirma häufig die einfachere und günstigere Lösung.

«Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung spart automatisch Steuern»

Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig. Ob eine GmbH steuerliche Vorteile bringt, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Eine pauschale Aussage ist hier nicht möglich.

«Sie schützt immer vollständig»

Obwohl die Haftung bei einer GmbH beschränkt ist, gibt es Situationen, in denen Geschäftsführerinnen persönlich haftbar gemacht werden können. Eine GmbH bietet deshalb keinen absoluten Schutz.

GmbH

Gründen in der Schweiz: Die wichtigsten Schritte

Wer sich für eine juristische Person entscheidet, muss verschiedene Schritte durchlaufen. Zunächst wird ein Firmenname gewählt und das Stammkapital von mindestens CHF 20’000 einbezahlt. Anschliessend erfolgt die öffentliche Beurkundung beim Notariat.

Danach wird die GmbH ins Handelsregister eingetragen und erhält ihre offizielle Rechtsform. Nach der Gründung kann das Kapitaleinzahlungskonto in ein normales Geschäftskonto umgewandelt werden. Zusätzlich müssen die notwendigen Sozialversicherungen organisiert und die Buchhaltung eingerichtet werden.

Die Gründung einer GmbH ist also deutlich formeller und aufwendiger als die Gründung einer Einzelfirma.

Unser Fazit

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist eine bewährte und sinnvolle Rechtsform für viele Unternehmen in der Schweiz. Sie bietet Vorteile bei der Haftung, ermöglicht die Beteiligung mehrerer Personen und eignet sich besonders für Unternehmen mit Wachstumspotenzial oder höheren Risiken.

Gleichzeitig bringt die GmbH höhere Kosten, mehr Administration und zusätzliche Verpflichtungen mit sich. Deshalb lohnt es sich, die Entscheidung sorgfältig zu prüfen und nicht nur aufgrund von Mythen oder Empfehlungen aus dem Umfeld zu treffen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Einzelfirma für die meisten Gründerinnen der beste Startpunkt ist. Sie ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg in die Selbständigkeit, verursacht wenig Kosten und bietet genügend Flexibilität für die ersten Jahre.

Wenn dein Unternehmen wächst, kannst du später immer noch prüfen, was sinnvoll ist. Viele erfolgreiche Unternehmerinnen gehen genau diesen Weg, starten mit einer Einzelfirma und gründen später eine GmbH.

Du möchtest deine Selbständigkeit in der Schweiz richtig aufbauen?

Genau deshalb haben wir von Selbständige Frauen Schweiz unseren Online-Kurs entwickelt. Darin begleiten wir dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Themen der Selbständigkeit – von der Gründung über Versicherungen und Vorsorge bis hin zu Buchhaltung, Steuern, Sichtbarkeit und Kundengewinnung.

Natürlich sprechen wir auch über die verschiedenen Rechtsformen und zeigen dir, wann eine GmbH sinnvoll sein kann und wann eine Einzelfirma völlig ausreicht. Unser Fokus liegt dabei bewusst auf der Einzelfirma, da sie die mit Abstand häufigste Rechtsform für Gründerinnen in der Schweiz ist und für die meisten Frauen am Anfang die beste Wahl darstellt.

Denn am Ende entscheidet nicht die Rechtsform über deinen Erfolg. Entscheidend ist, dass du startest, Erfahrungen sammelst und dein Business Schritt für Schritt aufbaust. Und genau dabei unterstützen wir dich.

Weitere Tipps zum Thema Einzelfirma gründen in der Schweiz findest du auf unserem Instagram Kanal.

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